Heute
Weltweit wächst das Christentum in einem rasanten Tempo, vor allem im globalen Süden und Osten. Es ist ein Christentum, das Jesus im Zentrum hat, auf Bekehrung und Mission setzt, die Bibel, den Heiligen Geist und Erfahrungen mit Gott betont – ein Christentum voller Kraft und Freude. Wofür die Täufer des 16. Jahrhunderts einstanden, verwirklicht sich weltweit im großen Stil.
Bevor es auch in Europa so weit ist, wird es noch etwas Zeit brauchen. Doch schon jetzt ist klar, dass das Volkskirchenmodell ausgedient hat. Die Kirche der Zukunft ist auch in Europa eine Kirche, für die man sich entscheidet. Christsein ist mit einem Preis verbunden, denn es bedeutet, non-con-form gegen den Strom des Zeitgeistes und moderner Ideologien zu schwimmen.
Was es heißt, Jesus Christus im 21. Jahrhundert zu folgen, durch den Glauben an ihn „trans-formiert“ zu werden, ein non-con-formes Leben zu führen, als Einzelner, als Familie, als christliche Gemeinde, muss immer wieder neu „auf dem Weg“ erkannt werden.
Freikirchliches Christsein
Die verschiedenen christlichen Freikirchen in Steyr sehen sich in der Tradition der christlichen Urgemeinde in Jerusalem und des ersten Jahrhunderts, genauso wie dem Vorbild der Täufer des 16. Jahrhunderts verpflichtet.
So bunt wie die Bewegung vor 500 Jahren war (und auch nicht frei von Irrtümern und Verirrungen), so bunt ist die kirchliche Landschaft heute. Wo Jesus Christus im Mittelpunkt steht, finden seine Nachfolger immer mehr zusammen, je näher sie ihm kommen. Das gilt unabhängig davon, welcher Konfession jemand zugehörig ist.
Die Angebote der freikirchlichen Gemeinden, die hinter dieser Initiative stehen, kann über ihre Websites erkundet werden:
- Baptisten
- Freie Christengemeinde
- Mennonitische Freikirche
- Rumänische Pfingstkirche Gemeinde Gottes
- Siebenten-Tags-Adventisten
Der Verein für Täufergeschichte in Österreich, www.taeufergeschichte.at, erforscht im Speziellen historische Orte und theologische Themen der österreichischen Täuferbewegung und setzt sich dafür ein, dass an vielen Orten der jeweiligen Täufer gedacht wird, die dort für ihr non-con-formes Leben in der Nachfolge Jesu einen hohen Preis bezahlten.